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Beratung 2.0 heißt was genau?

Mein Antrieb, ein Businessmodell genau für die Bedürfnisse von KMUs zu entwickeln.

In meiner beruflichen Vergangenheit musste ich als Marketingverantwortliche in Unternehmen mehrmals mit externen Beratenden zusammen arbeiten. Ich schreibe hier bewusst "musste", denn die Beratungsunternehmen wurden von den jeweiligen Eigentümern (nicht immer freiwillig) engagiert, um "Optimierungspotenziale" zu ermitteln. Grundsätzlich eine gute Sache, denn viele Prozesse und Strukturen verstauben über die Jahre und ein Blick von Außen hilft ungemein dabei, sich neu zu organisieren und zukunftsfähige Projekte anzugehen. Das ist ja auch Teil meiner Arbeit als selbständige Beraterin.

Für mich und meine Kollegen damals bedeuteten diese Phasen einen enormen Mehraufwand zum Tagesgeschäft. Unzählige Unterlagen suchen, finden, zusammenstellen, Kennzahlen raussuchen, ermitteln und in vorgegebene Tabellen erfassen, Gespräche führen, Entscheidungen begründen usw. Soweit das Standard-Procedere. Alles gut. Dann kam irgendwann die "große Präsentation" der Analyse und empfohlenen weiteren Maßnahmen, die von der hochdotierten Beratergruppe für unser Unternehmen erarbeitet worden sind. Meistens pompös inszeniert, mit ernsten Gesichern vorgetragen, bekamen wir viele Informationen, die unter den Mitarbeitern längst bekannt waren. Mißstände, Doppelgleisigkeiten, längst überholte Managementpraktiken, Kommunikationsprobleme usw., über die oft und oft diskutiert worden ist. Für viele Themen hätte es auch intern Lösungsansätze und eine große Bereitschaft zur Mitwirkung an Verbesserungen gegeben. Hat nur niemand danach gefragt oder nicht wirklich zugehört! Jetzt dafür sauteuer bezahlt.

Am besten gefiel mir immer der toll aufbereitete "Maßnahmenkatalog" zur Umsetzung. Ironie off. Das ist nämlich der wahre Schmerzpunkt: Viele der darin angeführten durchaus sinnvollen und notwendigen Projekte wurden nie - ich wiederhole - NIE umgesetzt. Dafür gibt es verschiedenste Gründe; einen ganz wesentlichen hebe ich hervor - es ist der Mangel an Ressourcen! Gerade in KMUs sind Eigentümer und Mitarbeiter mit dem Tagesgeschäft dermaßen beschäftigt, dass wenig Zeit- und Personal-Reserven für außertourliche Projekte oder strukturelle Veränderungen zur Verfügung stehen. Ein Großteil der teuren Beraterarbeit quasi für die Rundablage. Ziemlich frustrierend und kostspielig.

Zugegeben, ich habe hier eine recht drastische Darstellung gewählt. Es läuft natürlich nicht immer so!

Meine persönlichen Erlebnisse haben mich schließlich 2015 dazu inspiriert, ein Businessmodell zu entwickeln, das KMUs genau hier abholt: Praxisnahe Beratung mit agilen Methoden - geringer Aufwand, großer Nutzen. Coaching und Know-how Transfer um rasch ins Tun zu kommen und schließlich zusätzliche Ressourcen anzubieten, damit Sonderprojekte neben dem Tagesgeschäft leichter realisiert werden können. Voilá! 

 

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